Im Januar hatten die Gemeinschaftskunde-Schülerinnen und -Schüler der 10. Klasse die spannende Gelegenheit, am POLIS-Projekt der Bundeswehr in der Jugendherberge Sayda teilzunehmen. Das POLIS-Projekt – kurz für "Politik und Internationale Sicherheit" – ist ein interaktives Planspiel, das darauf abzielt, den Jugendlichen ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Entscheidungen im Bereich der Sicherheitspolitik zu vermitteln. In einer realistischen Simulation wurden die Schüler in verschiedene Rollen und Szenarien eingebunden, um selbstständig Lösungen für komplexe Probleme in einem internationalen Kontext zu entwickeln. Durch diese anspruchsvolle Erfahrung konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeiten stärken, sondern auch kritisches Denken und Problemlösefähigkeiten entwickeln. Sie lernten, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen und Kompromisse zu schließen und erkannten dabei die Komplexität der internationalen Beziehungen und wirtschaftlichen Verzweigungen. Einige Schüler wuchsen über sich hinaus, als sie vor den Vereinten Nationen eine Rede hielten und die Interessen ihrer jeweiligen Region durchsetzen wollten. Kontrolliert von der Weltpresse und den NGOs konnten sie an den 4 Tagen Politik praktisch erleben und selbst in die Rollen von zentralen Ämtern einer Region schlüpfen. Auch beim abendlichen Tischtennis oder Kegeln konnten die Rollen nur schwer abgelegt werden, sodass Friedens- oder Wirtschaftsabkommen auch in der Freizeit weiter diskutiert wurden. Wir sind stolz auf die engagierte Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler und möchten dieses Projekt auch mit den zukünftigen Schülern der GK-Kurse durchführen. (AsI)
Aktuelles
Bericht über die Teilnahme der 10. Klasse am POLIS Projekt
