Leitbild
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„Jeder Mensch ist von Gott geschaffen: So wollen wir LERNEN, LEBEN, GLAUBEN.“
LERNEN:
„Unterricht ist eine umfassende Vorbereitung auf das Leben.“
- Grundlage sind die Lehrpläne des Freistaates Sachsen
- Prinzip „Fördern und Fordern“
- Evangelischer Religionsunterricht für alle
- Unterrichtsfach „Life Skills“ (Lebensschule)
LEBEN:
„Wir leben in wertschätzender Weise miteinander.“
- Sich gegenseitig achten und respektieren
- Verantwortung übernehmen
- Freiräume nutzen und Grenzen akzeptieren
- Gemeinschaftsfördernde Aktionen erleben
GLAUBEN:
„Jeder Mensch ist von Gott geliebt und einzigartig – wir laden ein, das zu entdecken.“
- Jesus Christus – das Fundament unserer Schule
- Jeder Mensch – einzigartig von Gott geschaffen
- Einladung zum christlichen Glauben
- Glauben zu leben hat seinen Platz
1. LERNEN:
„Unterricht ist eine umfassende Vorbereitung auf das Leben.“
A) Grundlage sind die Lehrpläne des Freistaates Sachsen
B) Prinzip „Fördern und Fordern“
C) Evangelischer Religionsunterricht für alle
D) Unterrichtsfach „Life Skills“ (Lebensschule)
Das heißt:
A) Grundlage sind die Lehrpläne des Freistaates Sachsen Grundlage unseres Unterrichts sind die Lehrpläne des Freistaates Sachsen. Wir folgen dem im sächsischen Schulgesetz geforderten Erziehungs- und Bildungsauftrag, welcher „anknüpfend an die christliche Tradition im europäischen Kulturkreis [auf] Werte wie Ehrfurcht vor allem Lebendigen, Nächstenliebe, Frieden und Erhaltung der Umwelt, Heimatliebe, sittliches und politisches Verantwortungsbewusstsein, Gerechtigkeit und Achtung vor der Überzeugung des Anderen, berufliches Können, soziales Handeln und freiheitliche demokratische Haltung“ verweist (§ 1 Abs. 3 SächsSchulG).
B) Prinzip „Fördern und Fordern“ Um der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit unserer Schüler gerecht zu werden, halten wir uns an das Prinzip „Fördern und Fordern“. So bieten wir differenzierten Förderunterricht in den Kernfächern sowie interessenbezogene Kurse im Ganztagsangebot an, um allen Schülern eine bestmögliche Entwicklung ihrer Fähigkeiten zu ermöglichen. Im Gegenzug haben wir eine Erwartungshaltung gegenüber unseren Schülern: Leistungsbereitschaft und Einsatz – unabhängig von individuellen Begabungen und Fähigkeiten.
C) Evangelischer Religionsunterricht für alle Entsprechend des in Satzung (Art. 2 Abs. 1) und Konzeption (3.2 / 4.1) genannten Auftrags, unseren Schülern den christlichen Glauben als Angebot für ihr Leben nahezubringen, besuchen alle unsere Schüler den Religionsunterricht. Dieser folgt dem Lehrplan und thematisiert praktische Lebensfragen, geschichtliche Zusammenhänge, andere Religionen sowie Verantwortung für sich und andere. Die Tatsache, dass der Religionsunterricht Kinder vereint, die in religiöser Hinsicht völlig unterschiedlich geprägt und sozialisiert sind, wird von unseren Religionslehrern berücksichtigt. Gleichzeitig erwarten wir von Schülern und Eltern eine Offenheit gegenüber christlichen Inhalten.
D) Unterrichtsfach „Life Skills“ (Lebensschule) Uns ist es wichtig, dass unsere Schüler ihre eigene Persönlichkeit umfassend entfalten können, um diese in der Gesellschaft und im späteren Berufsleben einzubringen. Im Fach „Life Skills“ lernen unsere Schüler wichtige Fähigkeiten für ihr Leben: Selbstreflexion, Kommunikation, Verantwortung, Entscheidungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit. Ziel ist es, junge Menschen zu stärken, damit sie ihr Leben bewusst gestalten und Herausforderungen mutig begegnen können.
2. LEBEN:
„Wir leben in wertschätzender Weise miteinander.“
A) Sich gegenseitig achten und respektieren
B) Verantwortung übernehmen
C) Freiräume nutzen und Grenzen akzeptieren
D) Gemeinschaftsfördernde Aktionen erleben
Das heißt:
A) Sich gegenseitig achten und respektieren Jeder Mensch besitzt eine unverlierbare Würde, unabhängig von Herkunft, Leistung oder Persönlichkeit. Der Mitmensch ist als wertvoll zu achten und seine Persönlichkeit ist zu respektieren, auch wenn er anders ist. Die Anerkennung des Anderen als geliebtes Geschöpf Gottes ist sowohl Zielsetzung für den Umgang der Lehrer mit den Schülern als auch für das Zusammenleben der Schüler. Wir achten auf Werte wie Höflichkeit, Ehrlichkeit, Sachlichkeit und Vergebungsbereitschaft.
B) Verantwortung übernehmen Aus der Würde des Anderen ergibt sich eine besondere Verantwortung diesem gegenüber. Diese Verantwortung bedeutet Bereitschaft zum praktisch helfenden Handeln in dieser Welt: Wenn jemand Unterstützung braucht, dann geht mich das etwas an. Ich darf und soll selbst aktiv werden – sei es im schulischen Alltag oder im gesellschaftlichen Miteinander.
C) Freiräume nutzen und Grenzen akzeptieren Schule ist für uns nicht nur ein Ort der Vermittlung von Wissen, sondern Raum für Wachstum durch das tägliche Miteinander. Unsere Schüler lernen nicht einfach nebeneinanderher, sondern leben miteinander. Entsprechend ihrer Fähigkeiten sollen alle Schüler Möglichkeiten zur Entfaltung finden: im Unterricht, während Spiel- und Sportangeboten in Pausen oder Freistunden sowie durch vielfältige Ganztagsangebote. Es geht um Freiraum zur Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit. Gleichzeitig bedeutet Persönlichkeitsentwicklung, die Rechte des Mitmenschen zu wahren und christliche Werte zu achten.
D) Gemeinschaftsfördernde Aktionen erleben Gemeinschaft entsteht nicht nur im Unterricht, sondern auch durch gemeinsame Erlebnisse in Projekten, Andachten, Ausflügen, Teamstunden und vielfältigen schulischen Aktivitäten. Diese Erfahrungen stärken Zusammenhalt, Empathie und Teamfähigkeit.
3. GLAUBEN:
„Jeder Mensch ist von Gott geliebt und einzigartig – wir laden ein, das zu entdecken.“
Das heißt:
A) Jesus Christus – das Fundament unserer Schule
B) Jeder Mensch – einzigartig von Gott geschaffen
C) Einladung zum christlichen Glauben
D) Glauben zu leben hat seinen Platz
A) Jesus Christus – das Fundament unserer Schule Als Bekenntnisschule* sehen wir in Jesus Christus nicht nur eine historische Figur. Er ist Teil des dreieinigen Gottes und für uns lebendige Orientierung, die unser Handeln prägt – im Unterricht, im Miteinander und in der gesamten Schulkultur. (*Artikel 7 Abs. 5 Grundgesetz)
B) Jeder Mensch – einzigartig von Gott geschaffen Weil jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt ist und dadurch eine unverlierbare Würde besitzt, begegnen wir jedem Schüler mit Wertschätzung.
C) Einladung zum christlichen Glauben Zweck und Auftrag unserer Schule ist es, neben Bildung und Erziehung unseren Schülern den christlichen Glauben als Angebot von Orientierung und Halt für ihr Leben in einer pluralistischen Gesellschaft zu vermitteln. Gemäß § 2 der Satzung sollen an unserer Schule junge Menschen zur Verantwortung gegenüber Gott, den Mitmenschen und sich selbst erzogen werden. Wir laden dazu ein, Sinn und Ziel des Lebens bei Gott zu finden.
D) Glauben zu leben hat seinen Platz Christlicher Glaube soll nicht nur Theorie sein, sondern an unserer Schule gelebt und erlebt werden. Dazu finden regelmäßig für alle Klassen gemeinsame Schulandachten statt, in denen Schüler, Lehrer, aber auch Gäste zu verschiedenen Themen Impulse geben und zum Nachdenken über Glauben und Leben anregen. Gleiches gilt für Aktionen, um im Klassenzimmer den christlichen Glauben zu thematisieren. Im Schülerbibelkreis treffen sich Schüler zum Gespräch über die Bibel, zum Singen und zum gemeinsamen Gebet. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Schüler und jeder Lehrer seinen christlichen Glauben selbstverständlich leben kann und den Respekt des Anderen erwarten darf.